<-- IE quirks rendering mode trigger --> Staatliche Schule für Sehbehinderte Waldkirch - Neue internationale Kontakte
Neue internationale Kontakte

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Besuch an der Schule für Blinde und Sehbehinderte in Prag 

Im Oktober besuchte eine Delegation unserer Schule im Rahmen eines Gegenbesuches die Scola Jaroslava Jezka für Blinde und Sehbehinderte in Prag.

Die vier Kollegen Frau Albert, Herr Krüger, Herr Jobst-Schräder und Frau Zorbach wurden von den tschechischen Kollegen ausgesprochen freundlich und offen empfangen.

An den vier Aufenthaltstagen wurden sie von Frau Martina Helesicova und Herrn Ondrej Hynek ausführlich durch die in einem ehemaligen bürgerlichen Palast untergebrachten Schule geführt. Sie hatten die Möglichkeit, den ebenfalls im Schulgebäude untergebrachten Kindergarten, die einzelnen Abteilungen und Klassen der Schule und auch die Räume des Internats kennen zu lernen.

Die Verständigung erfolgte teils auf Deutsch bzw. auf Englisch; viele Fragen konnten aber nur dank der perfekten tschechisch-deutschen Dolmetschertätigkeit von Jana Zorbach vollständig und genau besprochen und geklärt werden.

Namensgeber der Schule Jaroslav Jezek, ehemaliger Schüler der Einrichtung, war Musiker und Komponist in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Schon damals war die musikalische Bildung ein großer Schwerpunkt der Schule. Auch heute noch wird auf die musikalische Erziehung viel Wert gelegt. Lieder des Schulchors und aus dem Musikunterricht haben wir mitgebracht, so dass wir uns auf den Besuch tschechischer Gäste musikalisch vorbereiten können.

Eine von uns im Gespräch mit Direktor Hayek angesprochene Schulpartnerschaft wurde von ihm und den anwesenden Kollegen sehr begrüßt und per Handschlag besiegelt. Beim Abschiedsabend wurde von Waldkircher Seite ein konkreter Vorschlag gemacht für ein mögliches musisch-gestalterisches Vorhaben bei einem ersten Schülertreffen. Nach Meinung von Herrn Kapr, Vertreter der Sonderpädagogik am tschechischen Kultusministerium, ist für eine Verständigung die Begegnung von großer Bedeutung; auch ohne gemeinsame Sprache fänden die Schüler von sich aus Mittel und Wege zur Kommunikation, wenn man ihnen den Raum dazu gebe.

Wie in St. Michael wächst auch an der Skola Jaroslv Jezka zunehmend die Anzahl der Schüler mit Lernschwierigkeiten bzw. geistiger Behinderung. Auf Wunsch der Prager Schule soll die Schülerbegegnung vorrangig Förderschülern und Schülern aus der Mehrfachbehindertenabteilung ermöglicht werden. Die von uns eingeladene Schulklasse soll an unserer Schule im Herbst 2009 empfangen werden.

Rüdiger Jobst-Schräder

 
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